Die Langzeitpflege im Pflegeheim bezeichnet die dauerhafte Betreuung und Pflege von Menschen, die aufgrund von Alter, chronischer Erkrankung oder Behinderung langfristig auf Unterstützung angewiesen sind. Sie kommt zum Einsatz, wenn eine Betreuung zu Hause – auch mit Spitex – nicht mehr ausreichend möglich ist.
Ablauf der Langzeitpflege
Der Eintritt in die Langzeitpflege erfolgt meist nach einer Abklärung durch Ärztinnen, Spitäler oder Sozialdienste. Nach der Aufnahme wird ein individueller Pflege- und Betreuungsplan erstellt, der regelmässig überprüft und angepasst wird.
Welche Leistungen sind enthalten?
Langzeitpflege umfasst Grundpflege, Behandlungspflege, medizinische Überwachung sowie Betreuung und Alltagsgestaltung. Dazu gehören unter anderem Hilfe bei der Körperpflege, Mobilisation, Medikamentengabe, Wundversorgung sowie soziale Aktivitäten.
Beispiele aus dem Alltag
Typische Bewohnerinnen und Bewohner sind hochbetagte Menschen mit Mehrfacherkrankungen, Personen nach schweren Schlaganfällen oder Menschen mit fortgeschrittener Demenz, die eine dauerhafte Betreuung benötigen.
Abgrenzung zu Spitex und betreutem Wohnen
Im Gegensatz zur Spitex erfolgt die Pflege im Pflegeheim rund um die Uhr. Betreutes Wohnen richtet sich hingegen an Menschen mit geringerem Pflegebedarf und höherer Selbstständigkeit.
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